Paula aus Heuchelheim - der etwas andere Star beim Marburger Hafenfest 2010
(vrs) Marburg liegt zwar weit weg vom Meer, hat aber wirklich eine Bootswerft, …und das seit 2006 !! Von überall waren sie gekommen: Nessi, das Seeungeheuer aus Schottland und Paula, der Phantasiekutter des SchiffsModellbauClub Heuchelheim. Sie schwammen am Pfingstsamstag friedlich neben dem Linneser Backschießer Feuerlöschboot und vielen anderen. Alle hatten sich zu Ehren der Taufe vom Solarboot Elisabeth II auf der Lahn eingefunden.
Ein imposanter und recht bunter Schiffskorso von Ruder-Achtern, Drachenbooten, Wildwasserfahrern, Surfern, Tretbootfahrern bis hin zu Polospieler im Kanu begleitete Elisabeth II auf der Jungfernfahrt.
Die Idee von “Marburg an die Lahn” ist bereits 10-12 Jahre alt. Damals trafen sich Marburger Bürger, welche die Ausrichtung Marburgs allein und ausschließlich auf die Mittelalterliche Burg als zu kurzsichtig empfanden. Der Fluß war einst zentral im Denken, deshalb hieß es ja auch lange Zeit „Marburg an der Lahn“. Eine Rückbesinnung auf den Fluß, … das war ihr Ziel. 2009 wurde die Idee „Marburg an die Lahn“ zu bringen von der Stadt, vielen Bürgern und der Marburger Bootswerft schließlich mit Leben erfüllt.
Und bei einem solchen Event durften Heuchelheimer einfach nicht fehlen - denn sie haben zwar einen Silbersee und ein Wakeboardgelände - aber keinen Hafen.
Bericht und Fotos: vrs-media
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